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Geschichte des Badmiton
Ursprung
Rückschlagspiele mit Federball und Schläger sind weltweit schon seit langem bekannt.
So gibt es Quellen aus Japan, Korea und China, aus Nord- und Südamerika (von wo
wir heute noch das "Indiaca" kennen) und von den europäischen Fürstenhöfen des 16.Jahrhunderts,
wo es als "jeu du volant" oder "coquantin" bekannt war.
Der Wettkampfsport Badminton hat seinen Namen vom Landsitz Badminton des Duke of
Beaufort. Dort wurde 1872 das von Kolonialoffizieren aus Indien mitgebrachte Spiel
"Poona" - ergänzt durch wettkampfgemässe Regeln - vorgeführt, und von dort aus verbreitete
sich der Sport in seiner heutigen Form in den britischen Kolonien und der ganzen
Welt.
Wettkampfformen
Badminton wird in den Disziplinen Herreneinzel, Herrendoppel, Dameneinzel, Damendoppel
und gemischtes Doppel (Mixed) gespielt. Neben den Turnieren für Einzelspieler und
Doppelpaarungen gibt es auch Mannschaftsturniere und eine Mannschaftsmeisterschaft.
Dabei sind die Mannschaften jeweils gemischt. Z.B. in der Schweizer Interclub-Meisterschaft
besteht ein Team in der Nationalliga A und B aus mindestens vier Herren und zwei
Damen. Denn pro Begegnung werden 3 Herreneinzel, 2 Herrendoppel, 1 Dameneinzel,
1 Damendoppel und 1 gemischtes Doppel ausgetragen.
Badminton weltweit
Obwohl Badminton in der Schweiz (noch) zu den Randsportarten zählt, gehört es international
zu den am weitesten verbreiteten Sportarten. Z.B. werden pro Jahr weltweit etwa
20 Mio. Badmintonschläger verkauft, gegenüber 5 Mio. Squash- und 12 Mio. Tennischlägern.
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